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Kategorie: Allgemein

Frauenherzen schlagen anders. Weltweiter Aktionstag!

Frauenherzen schlagen anders. Weltweiter Aktionstag!

Auch wenn Frauen in Sachen Herz-Kreislauf-Gesundheit etwas benachteiligt scheinen – eine gesunde Lebensführung wirkt sich bei ihnen wenigstens genauso förderliche aus wie bei Männern.
So lassen sich zum Beispiel Herz und Kreislauf durch Sport ebenso gut trainieren, von Rauchverzicht und herzgesunder Ernährung profitieren Frauen sogar noch mehr. Ein Test der Herzgesundheit ist dringend zu empfehlen. Speziell für Frauen – fragen Sie uns nach einem Termin.

Im Februar fand ein landesweiter Aktionstag statt, um auf Herzerkrankungen bei Frauen aufmerksam zu machen.
Dass Manner und Frauen verschieden „ticken”, weis jeder. Aber auch bei Herz und Kreislauf gibt es wichtige Unterschiede.

  • Frauen haben im Durchschnitt ein kleineres Herz: Das Herz pumpt mit jedem Schlag weniger Blut und damit Sauerstoff in den Korper, so dass es ofter schlagen muss, um die Organe zu versorgen – der Herzschlag ist schneller.
  • Die Zusammensetzung des Blutes unterscheidet sich: Frauen haben fast ein Viertel weniger Hamoglobin im Blut. Da Hamoglobin den Sauerstoff im Blut transportiert, ist die Sauerstoffversorgung der Organe bei Frauen folglich etwas niedriger als bei Mannern mit vergleichbarem Gesundheitszustand. Mit dem Alter lasst die Sauerstoffversorgung übrigens nach – bei Mannern um etwa 1 % pro Jahr, bei Frauen nur um 0,8 % pro Jahr.
  • Eine ungesunde Lebensweise hat bei Frauen schneller negative Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System als bei Männern. Beim Rauchen beispielweise lagern sich die schädlichen Stoffe in den feineren Bronchien und Gefäsen eher ab, zudem gibt es ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko bei Raucherinnen, die die Antibabypille nehmen.
  • Bei den dünneren Arterien reicht weniger Plaque, um sie dramatisch zu verengen, und statistisch gesehen erhöht ein Typ-2-Diabetes das Risiko fur einen Herzinfarkt – im Vergleich zu Männern – um mehr als das Zweifache.
  • Frauen haben andere Herzinfarktsymptome, die fehlgedeutet werden können: Der Anteil der sogenannten stillen Infarkte, also der Herzinfarkte ohne typische Brustschmerzen, ist bei Frauen hoher, da Frauen später als Manner erkranken – das typische Infarkt-Symptom Brustschmerz wird aber mit zunehmendem Alter immer schwächer empfunden. Oft sind Luftnot, Übelkeit, Erbrechen und Oberbauchbeschwerden die einzigen Symptome, die bei Frauen bei einem Herzinfarkt oder einem akuten Koronarsyndrom als Vorstufe eines Infarkts auftreten.

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Für einen umfassenden Check Up Ihrer individuellen Herzgesundheit kontaktieren Sie uns gerne und vereinbaren Sie direkt einen Termin.

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Neue Potenziale auch für die Krebsprävention - durch Vitamin D

Neue Potenziale auch für die Krebsprävention - durch Vitamin D

Nach Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) kann durch die systematische Anreicherung von Lebensmitteln mit Vitamin D mehr als hunderttausend krebsbedingte Todesfälle pro Jahr in Europa verhindern.

Was passiert bei Vitamin D Mangel?

Vitamin D-Mangel wird nicht nur mit Knochen- und Muskelerkrankungen, sondern auch mit einer erhöhten Infektanfälligkeit und zahlreichen anderen Erkrankungen in Zusammenhang gebracht. Meta-Analysen großer randomisierter Studien haben gezeigt, dass die Einnahme von Vitamin D-Präparaten die Sterberaten an Krebs um circa 13 Prozent senkt. Die Anreicherung von Lebensmitteln mit Vitamin D kann die Vitamin D-Spiegel in ähnlicher Weise erhöhen wie die Einnahme von Vitamin D-Präparaten. Einige Länder wie die USA, Kanada und Finnland reichern Lebensmittel bereits seit längerem mit einer Extraportion Vitamin D an. Die meisten anderen Nationen tun das allerdings bislang nicht.

In der Untersuchung zu diesem Thema kamen Forscher zu dem Ergebnis, dass die Vitamin D-Anreicherung aktuell etwa 27.000 Krebstodesfälle in allen betrachteten europäischen Ländern pro Jahr verhindert. „Würden alle von uns betrachteten Länder Lebensmittel mit angemessenen Mengen Vitamin D anreichern, könnten nach unseren Modellrechnungen ca. 130.000 bzw. etwa neun Prozent aller Krebstodesfälle in Europa verhindert werden. Das entspricht einem Gewinn von fast 1,2 Millionen Lebensjahren„, so Brenner.

 „Die aktuellen Daten zur Senkung der Krebssterblichkeit zeigen das immense Potenzial, das eine Verbesserung der Vitamin D-Versorgung auch, aber nicht nur für die Krebsprävention, haben könnte„, erläutert Brenner. „Das sollten wir künftig besser nutzen.“

Neben der Zufuhr von Vitamin D über die Nahrung kann eine ausreichende Versorgung auch durch Sonnenbestrahlung sichergestellt werden: Der Krebsinformationsdienst des DKFZ empfiehlt, sich bei Sonnenschein im Freien zwei- bis dreimal pro Woche für etwa zwölf Minuten aufzuhalten. Gesicht, Hände und Teile von Armen und Beinen sollten für diese Zeitspanne unbedeckt und ohne Sonnenschutz sein.

Hier können Sie die Original Veröffentlichung herunterladen.

(Quelle; https://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2022/dkfz-pm-22-31c-Vitamin-D-Anreicherung-von-Lebensmitteln-Potenziale-auch-fuer-die-Krebspraevention.php)

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